Schiefer Turm von Pisa

Eines der bekanntesten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Italien ist der schiefe Turm von Pisa. Er befindet sich zusammen mit dem Dom, dem Camposanto und dem Baptisterium auf der Piazza dei Miracoli. Der Pisa Turm ist das Wahrzeichen der Stadt und wird von vielen Touristen als Hintergrund für die eigenen Urlaubsbilder verwendet.

Der berühmte Pisa Turm

Das bekannteste Monument der Welt wurde 1173 in Italien gebaut. Da der schiefe Turm von Pisa noch lange bewundert werden kann, wurde er im Laufe der Jahre leicht begradigt. Noch vor 17 Jahren war der Pisa Turm noch 45 Zentimeter schiefer. Nach und nach wurde er als Rettungsmaßnahme aufgerichtet. Dadurch wirkt es, als wenn der schiefe Turm von Pisa in den vergangenen Jahren um einige Jahrhunderte verjüngt wurde.

Schiefer Turm von Pisa Rettung

Der Pisa Turm wurde aus Sicherheitsgründen 1990 in Italien gesperrt. Viele Geologen und Architekten haben diskutiert, wie der schiefe Turm von Pisa gerettet werden kann. Anfangs wurden unterschiedliche Versuche unternommen, um die Neigung beim schiefer Turm von Pisa zu verbessern. Er sollte möglichst in der vorhandenen Position fixiert und stabilisiert werden.

Stahlstreifen wurden dafür verwendet, um ab dem zweiten Stockwerk für mehr Stabilisierung zu sorgen. Zusätzlich sollten tonnenschwere Bleigewichte dafür sorgen, dass der Turm an der Nordseite absinkt.

Durch dieses Verfahren wurden einige Millimeter des schiefer Turm von Pisa in eine bessere und sichere Position gebracht. Aber erst durch die Aushöhlung des Erdreichs ist die Sanierung wie gewünscht erfolgt. Insgesamt wurde der schiefe Turm von Pisa bis zu 44 Zentimeter aufgerichtet. Die Neigung des Turms beträgt heute nur noch circa 5 Meter.

Sanierungsarbeiten waren erfolgreich

Unter der Nordseite des Turms wurden in den Boden schräge Löcher gebohrt. Das Erdreich wurde vorsichtig abgetragen, so dass der Boden unter dem Pisa Turm abgesackt ist. Der Turm richtet sich in Italien dementsprechend nach Norden wieder etwas auf. Durch die Anhebung wird vermieden, dass der 58 Meter hohe Pisa Turm eines Tages umkippt.

Die Sanierungsarbeiten hatten zur Folge, dass der schiefe Turm von Pisa seit 2001 in Italien wieder besichtigt werden kann.

Ein schiefer Turm von Pisa als Bildmotiv

Viele Touristen nutzen die Möglichkeit, um bei einem Urlaub in Italien auch eine Aufnahme vom Motiv „schiefer Turm von Pisa“ zu machen. Eines der beliebtesten Motive ist, wenn sich die Touristen so positionieren, als wenn sie durch ihre Armkraft den Turm am umfallen hindern würden.

Eines der Gründe, war ein schiefer Turm von Pisa überhaupt in diese Lage geraten ist, ist die Beschaffenheit des Bodens. Die Fläche unter dem Glockenturm wurde in der Vergangenheit urbar gemacht. Die Konstruktion des Turms lehnt heute zum größten Teil ein einem sandigen Untergrund und in einem Sumpf.

Stufen aus Marmor

In der Mittelalter Zeit wurde der Turm von vielen Adeligen besucht. Daher wurden die Stufen nicht aus Holz, sondern aus Marmor hergestellt. Der Turm fing sich beim Bau zu neigen, als begonnen wurde, die dritte Ebene zu bauen. Die Struktur wirkte sehr schwer auf dem Fundament.

Durch die Sanierungsarbeiten wurde eine Verschlechterung des Bauwerks Einhalt geboten, sodass auch die nächsten Generationen sich an diesem besonderen Turm erfreuen können. Experten sind sich sicher, dass der Turm in den nächsten 300 Jahren nicht kippen wird.

Schiefer Turm von Pisa Fakten

Der schiefe Turm von Pisa in Italien ist am höchsten Tag 55 Meter hoch. Auf der schiefen Seite des Turms ist er einen Meter kürzer. Insgesamt bringt er ein Gewicht von 16.000 Tonnen auf die Waage. Im Treppenhaus führen 294 Stufen in südliche Richtung und 296 Stufen Richtung Norden.

Die Wände des Turms sind ungefähr 4 Meter dick. Wer den Turm besteigen möchte, sollte sich vorab auf jeden Fall anmelden. Anmeldungen sind über das Büro auf dem Campo dei Miracoli möglich, welches sich rund 200 Meter neben dem Pisa Turmbefindet. Bei einer Besichtigung werden im Abstand von 20 Minuten bis zu 40 Besucher eingelassen.

Dadurch kann es an sonnigen Tagen zu einigen Wartezeiten kommen. Eine Besteigung des schiefen Turm von Pisa entschädigt aber auf jeden Fall fürs Warten.

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