Turin

Im Nordwesten Italiens liegt die Großstadt Turin. Rechnet man das gesamte Umland mit, kommt Turin auf eine Einwohnerzahl von 1,7 Mio. Die Stadt selbst zählt nur 900.608 Bewohner.
Bei einer Höhe von 240 m erstreckt sich Turin auf 130 km². Die Provinz Turin sowie die Region Piemont haben beide Turin zur Hauptstadt. Die Flüsse Stura di Lanzo, Dora Riparia und der Sangone fließen hier in den Fluss Po.

Turin
Stadtpanorama von Turin © leonardo_da_gressignano/istockphoto

Mole Antonelliana

Das Mole Antonelliana ist das Wahrzeichen Turins. Nach den Plänen von Alessandro Antonelli wurde das Gebäude von 1863 bis 1880 erbaut. Einst geplant als Synagoge dient dieses Bauwerk heute als Filmmuseum. Um zur Aussichtsplattform zu gelangen nutzt man einen gläsernen Lift, der in seiner Konstruktion spektakulär ist.

Turiner Grabtuch

Von 1491 bis 1498 wurde die Kathedrale Duomo di San Giovanni in Turin gebaut. In dem Gebäude gibt es das Turiner Grabtuch. Das Abbild eines Mannes stellt dieses Leinentuch dar. Die Gerichtsmedizin sagt nach heutigen Kenntnissen, dass hierunter wirklich ein Mann gelebt hat. Das Tuch wird darum von Pilgern verehrt.

Sehenswürdigkeiten in Turin

Die weltweit größte Autofabrik war im berühmten Lingotto-Gebäute zu finden. Heute befindet sich in dem Gebäude ein Einkaufzentrum, ein Kongresszentrum sowie ein Hotel und eine Konzerthalle.

Pinacoteca Giovanni e Marella Agnelli heißt das Kunstmuseum, welches auf dem Dach des Gebäudes ist. Zum Weltkulturerbe der Stadt Turin zählen die Residenzen und Schlösser der Herzoge von Savoyen. Der Palast Palazzo Reale ist das Zentrum der Stadt. Dies war einst der Sitz des Königreichs Italiens und zuvor residierten hier die Könige von Piemont-Sardinien. Der Palazzo Madama befindet sich in direkter Umgebung. Dieser Palast besteht zum einen aus einem barocken Anbau und zum anderen aus einem alten Teil. Dieser ist zu einer Festung umgebaut worden. Zuvor ist er als Stadttor in der Römerzeit in Benutzung gewesen. Filippo Juvarra, ein Meister des Barocks, ist der neue Teil des Palastes zu verdanken.