Sardinien

Capo d'Orso
Capo d'Orso © rotofrank/istockphoto

Im Mittelmeer ist Sardinien die zweitgrößte Insel. Genauso wie Sizilien bildet Sardinien zusammen mit weiteren kleinen Inseln eine autonome Region. Cagliari ist die Hauptstadt der Insel. 1,65 Mio. Einwohner auf einer Fläche von 24.090 km² hat die Region Sardiniens.

Die nördlichste Stelle der Insel ist das Capo Testa. Dort gibt es Granitfelsen, die durch ihre bizarre Form beeindruckend sind. Zudem gibt es dort einen sehenswerten Leuchtturm. In der Region Sardiniens gibt es darüber hinaus interessante Gebirge. Die beiden größten Gebirgszüge sind der Gennargentu und der Supramente.

Brunnenheiligtum Su Tempiesu

Eine weitere Sehenswürdigkeit bietet das Brunnenheiligtum Su Tempiesu. Dieses ist ein Beispiel der Architektur aus nuraghischer Zeit. Darüber hinaus zählt es zu den besterhaltendsten Architekturen auf Sardinien. Zu finden ist das Brunnenheiligtum in der Provinz Nuoro, östlich von Orune.

Sardinien
Frühling auf Sardinien © Vaara/istockphoto

Zu den aufrechterhaltenen Bauwerken zählt der Turm Su Nuraxi auf Sardinien. Er liegt in der Provinz Medio Campidano auf einer Anhöhe von 1 km. Am Nordrand einer Hügellandschaft liegt eine Siedlung, die von der UNESCO im Jahr 1997 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Erst im Jahr 1949 wurde das Ausmaß der schönen Landschaft, nach tagelangen Regenfällen und einem damit verbundenen Abrutschen eines Hügels, entdeckt.

Grotta di Nettuno

Ein weiteres beliebtes Touristenziel ist auch die Tropfsteinhöhle Grotta di Nettuno bei Alghero. Besichtigen kann man die Grotte nur bei ruhiger See. Sie liegt am Ende einer 110 m hohen Felswand und nur knapp über dem Meeresspiegel. An der nahezu senkrechten Wand befinden sich 654 Stufen, über die man zur Höhle gelangen kann. Von der Stadt Alghero aus erreicht man diese aber auch mit dem Boot sehr gut.