Bozen - Südtirols Landeshauptstadt

Südtirols Landeshauptstadt ist Bozen. Als autonome Provinz ist in Bozen der Sitz der Landesregierung sowie des Landtags Südtirols. Die Stadt ist seit 1964 ebenso Bischofsitz der Diözese Bozen-Brixen.

Bozener Lauben

Bozen
Bozen © Matus Braxatoris/istockphoto

Bozen bietet einige interessante Sehenswürdigkeiten. Beispielsweise die Bozener Lauben. Diese gelten als Mittelpunkt der mittelalterlichen Stadt. Von Westen nach Osten erstreckt sich diese wichtige Straße.

Des weiteren liegt im Stadtbereich von Bozen das Schloss Maretsch. Über die De-Medici-Straße ist das Schloss vom Zentrum aus zu erreichen. Um 1194 ließ Berthold von Bozen den ältesten Burgturm bauen. Jedenfalls ist der massive Bergfried in dieser Zeit anzusiedeln. Unter verschiedenen Besitzern wurde im 13. und 14 Jahrhundert das Schloss weiter ausgebaut. Die Schwalbenschwanzzinnen wurden ergänzt. Ebenso bekam die Ringmauer einen Wehrgang. Im 16. Jahrhundert war die Burg im Besitz der Familie Römer. In dieser Zeit wurde das Aussehen der Burg so verändert, wie wir es heute kennen. Fresken aus der Renaissancezeit befinden sich seitdem unter anderem am Schloss. Die vier Außentürme wurden auch in dieser Zeit erbaut.

Mit der Gründung der Universität Bozen wurde die Stadt weiter ausgebaut. Seither findet sich ein reichhaltiges Kulturangebot. Die Stadt bietet nun mehr Gastlokale und ist seitdem auch touristenfreundlicher. In der gesamten Provinz Südtirol sprechen ein Vierteil der Einwohner italienisch und zwei Drittel deutsch. Genauer bedeutet das, dass hier 29,29 % der Bürger deutschsprachig sind. Im Dolomitengebiet gibt es noch eine weitere Sprache, und zwar sprechen hier 0,71 % der Bevölkerung ladinisch.

Die Südtiroler Provinz liegt ganz im Norden Italiens und ist mit der Provinz Trient eine autonome Region. Erst nach der Verabschiedung des Südtirol-Pakets bekam das Land Autonomierechte.