Bologna

In Italien findet man ein paar Universitätsstädte. Bologna ist hierbei ein gutes Beispiel. Die Stadt ist unter anderem auch Verkehrsknotenpunkt und liegt zwischen den Flüssen Savena und Reno am Fuße des Apennin. Zudem ist Bologna die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und der Region Emilia-Romagna.

„Torre degli Asinelli“ und „Torre Garisenda“

Der „Torre degli Asinelli“ sowie der „Torre Garisenda“ sind zwei Türme und gleichzeitig die Wahrzeichen der Stadt. Der zuerst genannte Turm hat eine Höhe von 94,5 m und wurde um 1300 gebaut. 137 Jahre lang war dieser somit Europas höchstes Gebäude.
Im mittelalterlichen Bologna gab es rund 180 solcher Geschlechtertürme, von denen diese beiden unter anderem nur bis heute übergeblieben sind. Die Piazza Maggiore mit der Basilika „San Petronio“ und dem Neptunbrunnen gilt als Stadtzentrum. „San Petronio“ ist eine gotische Kirche mit gewaltigem Ausmaß. Bis zum heutigen Tag ist der Bau dieser Kirche nicht vollendet. 1390 begannen die Christen dieses Bauwerk. Doch schnell tat sich ein finanzielles Problem auf. 1655 wurde im Innenraum eine Mittagslinie eingerichtet. Der Astronom Giovanni Domenico Cassini macht hierbei die Pläne.

In einem Klosterkomplex, welches bis heute genutzt wird, befindet sich Bolognas älteste Kirche. Mitten im historischen Zentrum befindet sich die Kirche Basilica di Santo Stefano. Hier sind typische romanische Kreuzgänge sowie ein byzantinischer Rundbau zu finden.

Bologna und seine Arkaden

Außerdem ist Bologna für seine Arkaden bekannt. Ursprünglich wurden sie geschaffen, um der Bevölkerung gerecht zu werden. Sie strecken sich über eine Länge von 38 km aus. Durch den Bau der Arkaden wurde es möglich, ohne den Durchgangsbetrieb und den Handel zu stören, neuen Wohnraum für die Bevölkerung der Stadt Bologna zu schaffen.