Bevölkerung

Italien liegt mit seiner Einwohnerzahl von 59.131.287 Einwohnern auf dem 22 Platz der Weltrangliste. Hinter Deutschland, Großbritannien und Frankreich liegt das Land auf dem 4. Platz innerhalb der Europäischen Union.

Städte und ländlichen Regionen

Hauptsächlich im Norden des Landes leben rund 67 % der Einwohner in Städten. Zwischen 1950 und 1960 wanderten viele Menschen von den ländlichen Regionen die die Städte aus. Unter anderem wird dies als Landflucht bezeichnet. Allerdings hat sich dieser Trend in den 80er Jahren gewandelt. Viele gingen zurück in Vororte oder Kleinstädte, um von beiden Seiten Italiens profitieren zu können.

Lebenserwartung der Italiener

Da Italiener die höchste Lebenserwartung der Welt besitzen, sind rund 19 % der Bevölkerung älter als 65 Jahre. Italien führt in Europa die Liste der „Langlebigsten“ vor den Griechen und den Schweden an. Italien ist zudem mit 80,2 % Katholiken ein katholisch geprägtes Land. 16,2 % der Bevölkerung sind konfessionslos, dazu kommen 3,6 % der Einwohner mit anderen Religionen wie Zeugen Jehovas, Juden und Protestanten und Muslime. Die katholische Kirche ist sehr einflussreich. Es gibt alleine 25.823 Priester und 38 Kardinäle in Italien.

Amtssprache Italiens

Amtssprache der Bevölkerung ist italienisch. Allerdings gibt es noch regionale Amtssprachen. Deutsch und Ladinisch wird in Südtirol gesprochen, französisch im Aostatal. In den Provinzen Triest und Gorizia spricht man slowenisch. Unter besonderem Schutz stehen zudem weitere Minderheitssprachen, die durch eine Verfassung aus dem Jahr 1999 geregelt sind. Unter anderem handelt es sich hierbei um Sprachen wie sizilianisch, sardisch und zimbrisch. Einige der Gemeinschaften streben auch den Ausbau ihrer Sprachen zur Amtssprache an. Dessen ungeachtet wird der höchstalemannische Dialekt der Walser, der in einigen Alpenländern gesprochen wird, nicht als Minderheitssprache anerkannt.